Franziskaner-Minoriten / Provinzkustodie Österreich-Schweiz
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Kustodialkapitel 2020

Kustodialkapitel

13. – 17. Januar 2020

Montag 13.
Dienstag 14.
Mittwoch 15.
Donnerstag 16.

Montag 13. Januar

Mit dem heutigen Tag hat unser Kustodialkapitel begonnen. Bis Freitag sind 26 Mitbrüder im Wiener Konvent versammelt. An diesem ersten Kapitelstag wurden die Berichte des Generalassistenten Dominique Mattieu, des Provinzialministers Br. Andreas Murk, des Kustos Br. Daniele Brocca sowie des Vikars Br. Bernhard Lang vorgetragen. Am Ende stellte auch der Kustodialökonom Br. Tomasz Zegan seinen Bericht vor. In den nächsten Tagen werden die Brüder über das Gehörte diskutieren: Daraus soll dann ein neues Kustodialprogramm entstehen, dass das Leben der Brüder in den nächsten vier Jahren begleiten und stärken soll. Am Donnerstag wird dann die neue Kustodialleitung gewählt.

Dienstag 14. Januar

An diesem heutigen 2. Tag unseres Kustodialkapitels haben die Gruppenarbeiten begonnen: Nachdem alle Berichte vorgetragen worden sind, ist es nun die Aufgabe der Mitbrüder, mit dem Rückblick auf die vergangenen vier Jahre und all dem Gehörten, Schlüsse für die Zukunft zu ziehen. Gemeinsam wird ein sogenanntes Kustodialprogramm für das neue Quadriennium (4 Jahre) erarbeitet. Es soll helfen, unsere Berufung in konkreten Projekten zu leben, zu bezeugen und Akzente in der pastoralen Tätigkeit zu setzen. Aufgelockert wurde der heutige Tag mit der Besichtigung in unserer Zentralbibliothek, wobei der neu angestellte Bibliothekar uns Einblicke in seine Arbeit gab.

Mittwoch 15. Januar

Am Beginn der heutigen Sitzung wurden die Ergebnisse der gestrigen Gruppengespräche präsentiert. Danach ging es nochmals in die Gruppen: Diesmal zum Thema der Arbeit der vergangenen Leitung – was ist gut gegangen, was muss verbessert werden, worauf muss die Leitung in den nächsten vier Jahren besonders achten.
Nachdem wir heute den ganzen Tag über viel diskutiert und uns ausgetauscht haben, war am Abend ein Augenblick der Stille angesagt: Die Anbetung in Vorbereitung auf die morgige Wahl der neuen Kustodialleitung. Passend zur heutigen Lesung aus dem ersten Buch Samuel: “Rede, Herr, denn dein Diener hört” haben wir Gott um neue Berufungen gebeten und für den neu zu wählenden Kustos. Der Herr möge uns in seinem Heiligen Geist bei diesem wichtigen Moment erleuchten und leiten.

Donnerstag 16. Januar

Die Mitbrüder haben heute einen neuen Kustos gewählt: Br. Dariusz Zając. Nach der Wahl zogen alle Kapitulare, das “Te Deum” (Großer Gott wir loben dich) singend, in die Kirche, wo der neue Kustos Br. Dariusz seinen Amtseid abgelegt hat. Im Anschluss wünschten ihm die Brüder viel Kraft und Gottes Segen für sein Amt. Am Nachmittag wird nun das Kustodialdefinitorium gewählt.

Die neue Kustodieleitung steht fest:
Br. Dariusz Zając (Kustos) – am Foto in der Mitte
Br. Adrian Coşa (Vikar) – Foto 2vl
Br. Liviu Neculai (Sekretär) – Foto 1vl
Br. Maximilien Sauge (Definitor) – Foto 2vr
Br. Nicholas Thenammakkal (Definitor) – Foto 1vr

Gesegnete Weihnachten

Mit einem Weihnachtsrezept der anderen Art wünschen wir euch allen gesegnete Weihnachten: Dass wir uns immer der Gegenwart Gottes bewusst werden! Weihnachten 2020 Die stillste Zeit im ganzen Jahr – ja, ja. Wer glaubt das schon? Vor allem: Wer glaubt noch an das Geheimnis, das wir feiern? An die Geburt unseres Erlösers? Des Friedensfürsten? Des Retters? Hastig wird noch alles schnell vorbereitet, um das Fest zu feiern. Um dann wieder in den Alltag zurückzukehren. Vielleicht können und wollen wir das ändern: Dazu braucht es Zeit, aber auch eine kleine Anleitung: Ja, warum nicht? – Ein bewährtes Rezept. Man nehme das, was man vorrätig hat – im Idealfall sich selbst! Ganz vorsichtig wollen wir damit umgehen, denn wir sind zerbrechlich und unwiederbringlich, da einzigartig. Man nehme also die Person, die wir sind: Ganz einfach, nackt, ohne irgendwelche Zutaten. Dazu fügen wir nun das zu, was unserem Leben so richtig Geschmack gibt:
  1. Zeit für das Zeitnehmen, um scheinbar so Unwichtiges zu tun, das aber dem Leben Gut tut.
  2. Eine Portion Demut: Denn zu viel von allem ist nie von Vorteil, außerdem macht sie uns so menschlich, wie er, unser guter Gott, Mensch geworden ist.
  3. Von großem Wert ist ein gutes Gehör: Nicht, um Geschwätz aufzunehmen, sondern die sanfte Stimme dessen, der uns zuruft: Hier bin ich – der Immanuel – dein Gott mit dir.
  4. Schließlich ganz zärtlich das Herz öffnen, den Lebensschlag von allem, damit es vor Freude hüpft, der Tatsache geschuldet, dass es gebraucht wird und Liebe schenken darf.
  5. All das füge man zusammen, um es warm zu halten und reifen zu lassen.
  6. Als das gewisse Extra füge man einen Mund hinzu, den es beliebt zu erzählen von all den guten Dingen, die dieses Rezept enthält.
Möge dieses Rezept euch immer gelingen: Es ist nicht ein Rezept, das versteckt werden soll, obwohl ein Familiengeheimnis: Jener Familie, der wir alle angehören. Jene Familie, die ein Fest feiert, an dem sie immer zusammenkommen darf im Namen dessen, der dieses Rezept geschrieben und die richtige Form dafür gegeben hat: Die Liebe. Sie möge euch immer durch ihn, den menschgewordenen Gott, zu Teil werden!

Konzerte Bourg de Choeur – 18.-26. Oktober 2019

Le quatuor ORCHIS et l’Association des Amis
du Couvent des Cordeliers présentent
la création
BOURG DE CHŒUR
Ballade poétique dans le quartier du Bourg
Musique Jean-François Michel
Texte Jean-François Haas
SALLE VOÛTÉE DU COUVENT DES CORDELIERS
Rue de Morat 8 à Fribourg
Entrée libre - Collecte
Réservation conseillée: dès le 14.10.
9h-12h et 14h-17h
026 347 11 60
VE 18, SA 19, SA 26 OCTOBRE
PROGRAMM ANSEHEN 

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Aufnahme ins Noviziat des 3. Ordens (OFS)

Am Pfingstsonntag haben vier Erwachsene aus unserer Pfarre in Neunkirchen um Aufnahme ins Noviziat des 3. Franziskanischen Ordens (OFS) gebeten. Das Noviziat ist ein Jahr der Vorbereitung auf das Versprechen, innerhalb des 3. Franziskanischen Ordens mitzuwirken und nach der franziskanischen Spiritualität zu leben. In seiner Predigt betonte P. Bernhard, dass es wichtig sei, die Sprache des Christseins durch unser Leben in der Welt zu bezeugen. Der Hl. Franziskus hat aufgezeigt, was ein Leben in der Kraft des Heiligen Geistes bewirken kann: Eine Sprache der Versöhnung, der Bewahrung der Schöpfung, des Mit- und Füreinanders. Eine Sprache, die in allen Sprachen der Welt gesprochen werden kann. Wir wünschen unseren vier Novizen Gottes Segen! Sollte jemand gerne mehr über den 3. Franziskanischen Orden erfahren wollen, bitte bei uns melden oder zum Treffen des OFS kommen.

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Begegnungstag im Kloster – 16. Juni 2019

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Programm
10h00 
Zweisprachige Messe, begleitet von einem Quartett. Feier für Kinder in der Sakristei.
11h15
Einweihung des Wegs «Zu den Gärten der Franziskaner» in Gegenwart des Stadtammanns Thierry Steiert und des Präsidenten der Baukommission des Franziskanerklosters Felix Bürdel.
11h30
«Chili con carne» und Kaffee mit Kuchen im Garten des Franziskanerklosters (bei Regen im Gewölbekeller).
CHF 20.- für Erwachsene und CHF 10.- für Kinder von 6 bis 16 Jahren.
11h30
Kleiner Klostermarkt
15h00
Haustiersegnung (Hunde, Katzen, Vögel, Esel, … usw.) in der Franziskanerkirche
16h00
Ende der Veranstaltung.

Gesegnetes Osterfest

Wir wünschen alle ein gesegnetes Osterfest, viel Kraft und Freude. Vor allem aber den erneuerten Glauben an die Auferstehung und an das unwiderrufliche Wirken Gottes in unserem Leben. Ein Ostergedanken Du Auferstandener, nimm uns an der Hand und führe uns heraus aus dem Grab des Zweifels, in das wir uns gelegt haben, weil wir zu oft meinen, es geht nicht mehr weiter. Nimm uns an der Hand und führe uns heraus aus dem Grab der Gleichgültigkeit, die sich in unser Herz geschlichen hat, weil wir zu oft meinen, zu kurz zu kommen. Nimm uns an der Hand und führe uns heraus aus dem Grab der Engstirnigkeit, die uns vor dem anderen und dir verschließt, weil wir zu oft meinen, nur wir hätten Recht. Nimm uns an der Hand und führe uns heraus aus gehässigen Worten, die dem anderen zum Grab werden, weil wir zu oft unüberlegt, aber auch verletzt sind, und es nicht merken. Lass uns zu deiner Hand werden, die den anderen zum Sinn des Lebens und der Gemeinschaft mit dir führt, um beim gemeinsamen Brotbrechen deine Gegenwart zu vernehmen und selbst zum Brot werden, durch das du die Welt stärkst und aufrichtest.