{"id":21475,"date":"2024-11-22T18:02:08","date_gmt":"2024-11-22T17:02:08","guid":{"rendered":"http:\/\/195.34.73.93:81\/?page_id=21475"},"modified":"2025-03-06T08:06:08","modified_gmt":"2025-03-06T07:06:08","slug":"fribourg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/cordeliers.ch\/de\/fribourg\/","title":{"rendered":"Freiburg"},"content":{"rendered":"<div class=\"gb-container gb-container-364c06b5\">\n\n<figure class=\"gb-block-image gb-block-image-44301fec\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1800\" height=\"1350\" class=\"gb-image gb-image-44301fec\" src=\"https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/cor_img_7448.1800x0-1.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/cor_img_7448.1800x0-1.jpg 1800w, https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/cor_img_7448.1800x0-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/cor_img_7448.1800x0-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/cor_img_7448.1800x0-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/cor_img_7448.1800x0-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/cor_img_7448.1800x0-1-16x12.jpg 16w\" sizes=\"(max-width: 1800px) 100vw, 1800px\" \/><\/figure>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"gb-container gb-container-0a11a2f4\">\n<div class=\"gb-container gb-container-7930b6fd alignwide\">\n<div class=\"gb-container gb-container-f03eefb7 alignwide\">\n\n<h1 class=\"wp-block-heading alignwide has-text-align-center has-var-accent-2-color has-text-color\">Geschichte des Franziskanerklosters<\/h1>\n\n\n<div class=\"gb-container gb-container-5690b317\">\n\n<h3 class=\"gb-headline gb-headline-dc143a78 gb-headline-text\">Die Gr\u00fcndung im 13. Jahrhundert<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top is-image-fill-element\" style=\"grid-template-columns:auto 28%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\"><div class=\"gb-container gb-container-9ab3d331\">\n<div class=\"gb-container gb-container-1744b41d\">\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die Stadt Freiburg wurde 1157 gegr\u00fcndet und von H\u00e4ndlern und Handwerkern besiedelt, die zun\u00e4chst in der Pfarrkirche St. Nikolaus ihre geistliche Betreuung fanden. Bald kamen Ordensleute in die aufstrebende Stadt. Um 1224\/1229 erbauten die Johanniter einen Konvent mit Spital, es folgten 1228 Regularkanoniker in St. Peter, vor 1255 Augustinereremiten und um 1255\/1259 gr\u00fcndete eine Schwesterngemeinschaft das sp\u00e4tere Zisterzienserinnenkloster Magerau (La Maigrauge). Im Jahr 1256 \u00fcbergab der Freiburger B\u00fcrger Jakob von Riggisberg sein Haus mit Garten und allem Zubeh\u00f6r dem Orden der Minderbr\u00fcder. Br\u00fcder aus dem Konvent Basel nahmen die Schenkung entgegen und taten damit den ersten Schritt zur Klostergr\u00fcndung.<\/p>\n\n<\/div>\n<\/div><\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" width=\"202\" height=\"300\" src=\"https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Cordeliers-Fribourg-petit-202x300-202x300-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21384 size-full\" style=\"object-position:50% 50%\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center\" style=\"grid-template-columns:16% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" width=\"108\" height=\"250\" src=\"https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/hist16.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21386 size-full\"\/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\"><div class=\"gb-container gb-container-f5c20e6a\">\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Heute geht man davon aus, dass etwa 20 Jahre sp\u00e4ter der Bau von Kirche und Konvent einen ersten Abschluss fand. Elisabeth von Ch\u00e2lons, Witwe des Stadtherrn Hartmann von Kyburg, liess sich 1275 in der Kirche bestatten, und 1281 wurde in der neuen Niederlassung ein Provinzkapitel (Regionalkonferenz) des Ordens gefeiert. Vor 1300 fehlen Schriftzeugnisse, aber die Architektur des gotischen Chores und vor allem das Chorgest\u00fchl in der Klosterkirche zeugen von einem grossartigen Anfang. Urspr\u00fcnglich waren 70 Sitze in zwei Sitzreihen zu beiden Seiten des Chores aufgereiht. Das Eichenholz f\u00fcr das \u00e4lteste vollst\u00e4ndig erhaltene Chorgest\u00fchl der Schweiz wurde 1305 gef\u00e4llt.<\/p>\n\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center\" style=\"grid-template-columns:auto 30%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\"><div class=\"gb-container gb-container-0efcd4be\">\n\n<h3 class=\"gb-headline gb-headline-7b14bfa4 gb-headline-text\">Das 14. Jahrhundert<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Das 14. Jahrhundert war eine unruhige Zeit intensiver Religiosit\u00e4t. In der Stadt Freiburg hatten Franziskaner und Augustinereremiten neben der Predigt und Seelsorge f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung speziell die Betreuung der vielen Frauen aus dem Laienstand \u00fcbernommen, welche einzeln oder in kleinen Gruppen in ihren H\u00e4usern ein frommes Leben f\u00fchrten.<\/p>\n\n<\/div><\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Fribourg_150x150.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21396 size-full\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Die \u00e4ltesten Pergamenturkunden und liturgischen B\u00fccher im Konventsarchiv gehen auf das Jahr 1300 zur\u00fcck. Ab dieser Zeit sind auch die Namen der Hausoberen bekannt. Friedrich von Amberg (\u2020 1432) ist einer der ersten grossen Guardiane des Klosters. Er studierte in Paris und Avignon Philosophie und Theologie und kam 1393 nach Freiburg. Von dem spirituellen und materiellen Aufschwung des Klosters zeugen 18 handschriftliche Codices aus seinem Besitz, vor allem Studienliteratur und Predigtwerke. Sie bilden heute den \u00e4ltesten Teil der Klosterbibliothek.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-content-justification-center is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-94bc23d7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<figure class=\"gb-block-image gb-block-image-fcfa5a40\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"144\" height=\"200\" class=\"gb-image gb-image-fcfa5a40\" src=\"https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/hist7.jpg\" alt=\"\" title=\"hist7\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"gb-block-image gb-block-image-40d6a84f\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"141\" height=\"200\" class=\"gb-image gb-image-40d6a84f\" src=\"https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/hist6.jpg\" alt=\"\" title=\"hist6\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"gb-headline gb-headline-13c0930d gb-headline-text\">Die Bl\u00fctezeit im 15. Jahrhundert<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Das 15. Jahrhundert ist die erste Bl\u00fctezeit des Konvents und gleichzeitig eine Glanzzeit der Stadt Freiburg, die 1476 in der Schlacht bei Murten mit den Eidgenossen gegen die Burgunder k\u00e4mpfte und 1481 als X. Ort in das B\u00fcndnis der Eidgenossen aufgenommen wurde. In der weitr\u00e4umigen Franziskanerkirche fanden von 1404 bis 1789 die B\u00fcrgerversammlungen statt und im Kloster \u00fcbernachteten die hohen G\u00e4ste der Stadt, darunter r\u00f6misch-deutsche Kaiser und der Herzog von Savoyen. Anziehungspunkte waren die umfangreiche Konventsbibliothek und die Buchbindewerkstatt des Klosters (um 1460 bis Ende 16. Jahrhundert).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Heute noch zeugen zahlreiche Kunstwerke von dieser Zeit: das sogenannte Prozessionskreuz aus der Burgunderbeute, die Skulptur des Christus an der Geissels\u00e4ule von 1438, die Wandmalerei im Kreuzgang mit sechs Szenen aus dem Marienleben, die Peter Maggenberg 1440 ausf\u00fchrte, und besonders das ber\u00fchmte Retabel des sogenannten Nelkenmeisters von 1479\/1480 f\u00fcr den Hochalter. Das gr\u00f6sste mittelalterliche Retabel der Schweiz wurde von K\u00fcnstlern aus Basel oder Solothurn gemalt, welche die f\u00fchrenden Werke in den Niederlanden und Oberdeutschland kannten. In kurzen Abst\u00e4nden erhielt die Kirche zwei weitere gotische Retabel. 1506 entstand das Antonius-Retabel des Malers Hans Fries und 1513 stiftete Jean Furno f\u00fcr seine Grabkapelle in der Klosterkirche einen vergoldeten Schnitzaltar. Die mittelalterliche Bibliothek wurde durch den Guardian Jean Joly (\u2020 1510) weiter ausgebaut. Heute wird sie in den Archivr\u00e4umen aufbewahrt und umfasst 90 mittelalterliche Handschriften und 136 Inkunabeln (Fr\u00fchdrucke von 1450 bis 1500).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center\" style=\"grid-template-columns:auto 28%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\"><div class=\"gb-container gb-container-24d89db4\">\n\n<h3 class=\"gb-headline gb-headline-01b17d64 gb-headline-text\">Die Reformation im 16. Jahrhundert<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Das 16. Jahrhundert ist gepr\u00e4gt von kulturellen und sozialen Umw\u00e4lzungen. 1522 wurden in Z\u00fcrich und seinen Untertanengebieten die Messe abgeschafft und die Kl\u00f6ster aufgehoben, 1527 f\u00fchrten Bern, Basel und Schaffhausen, 1535\/1536 auch Genf die Reformation ein. Mit der Eroberung der Waadt durch Bern war Freiburg seit 1536 von reformierten Gebieten umschlossen. Nuntius und Stadtrat beriefen 1580 den ber\u00fchmten Jesuiten Petrus Canisius nach Freiburg, der das Kolleg St. Michael f\u00fcr die Ausbildung der Jugend gr\u00fcndete und die r\u00f6misch-katholische Lehre in Stadt und Kanton fest verankerte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die Franziskaner hatten w\u00e4hrend der Reformationszeit 11 M\u00e4nnerkl\u00f6ster verloren und mussten sich unter schwierigen Bedingungen neu positionieren. Das Franziskanerkloster Freiburg und sein Guardian Jean Michel (im Amt 1589\u20131598) unterst\u00fctzten die Anf\u00e4nge der katholischen Reform und Gegenreformation, ohne dass das Kloster in der Folgezeit eine f\u00fchrende Rolle \u00fcbernahm.<\/p>\n\n<\/div><\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"120\" height=\"165\" src=\"https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Canisius.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21399 size-full\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center\" style=\"grid-template-columns:26% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"278\" height=\"410\" src=\"https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/hist17.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21400 size-full\" srcset=\"https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/hist17.jpg 278w, https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/hist17-203x300.jpg 203w\" sizes=\"(max-width: 278px) 100vw, 278px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\"><div class=\"gb-container gb-container-c4a65def\">\n\n<h3 class=\"gb-headline gb-headline-bc19b5d3 gb-headline-text\">Das 17. und 18. Jahrhundert<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die Franziskaner in Freiburg erlangen erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts und dann im 18. Jahrhundert neue Bedeutung. Ein erstes Indiz f\u00fcr den Neuanfang ist die Ausstattung der gotischen Klosterkirche mit einem barocken Hochaltar im Jahr 1693, auf dessen zentralem Bild der Rottweiler Meister Johann Achert die Kreuzauffindung darstellte. 1694 wurde im Mittelschiff der Kirche eine getreue Nachbildung der Gnadenkapelle der Schwarzen Madonna errichtet, wie sie im Wallfahrtskloster Einsiedeln zu sehen ist. Guardian Ludwig Anton von Fleckenstein liess von 1712 bis 1725 das bauf\u00e4llige Kloster von Bruder Eusebius Moosbrugger aus Vorarlberg in barockem Stil neu erbauen. Der Neubau pr\u00e4gt bis heute die grossz\u00fcgigen Proportionen der Flure und Treppenh\u00e4user und die Ausstattung des Refektoriums.<\/p>\n\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group alignwide is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-e3e06330 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p class=\"has-medium-font-size\">Zwanzig Jahre sp\u00e4ter beauftragte Guardian Gr\u00e9goire Moret aus Romont den Stadtfreiburger Architekten Hans Fasel d.J. mit dem Neubau des Kirchenschiffs. 1745 wurde der gotische Lettner abgerissen, die Gr\u00e4ber aus der Kirche entfernt und ein heller schlichter Saalbau an den gotischen Chor angebaut. Der Franziskanerbruder Anton Pfister aus Luzern erstellte die farbigen Stuckalt\u00e4re und die Predigtkanzel. Die Decke \u00fcber dem Schiff und der Triumphbogen wurden vom Rorschacher Maler Melchior Eggmann mit einer festlichen sp\u00e4tbarocken Scheinarchitektur \u00fcberzogen, deren diagonale Rippenb\u00f6gen und Sprenggiebel heute wieder zu sehen sind. 1747 wurde schliesslich die Kapelle der Einsiedler Madonna, die f\u00fcr den Neubau abgerissen worden war, etwas verschoben an der Nordwand der Kirche wiederaufgebaut.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center\" style=\"grid-template-columns:26% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"245\" height=\"250\" src=\"https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/hist3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21401 size-full\"\/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\"><div class=\"gb-container gb-container-1eeb5c07\">\n\n<h3 class=\"gb-headline gb-headline-e522e1dd gb-headline-text\">Von 1800 bis 1850: Das Wirken von Pater Gregor Girard<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Man k\u00f6nnte vermuten, dass das 19. Jahrhundert mit seiner politischen Unrast in Folge der franz\u00f6sischen Revolution, der raschen Abfolge von Regierungen und Verfassungen bis hin zum Sonderbundskrieg einen raschen Niedergang des Stadtklosters f\u00fchrte. Aber das Wirken des heute ber\u00fchmtesten Franziskaners in Freiburg, des Paters Gregor Girard (1765\u20131850), stellte das Franziskanerkloster erneut in den Mittelpunkt.<\/p>\n\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Gregor Girard hatte bereits fr\u00fch die Aufmerksamkeit f\u00fchrender Kreise erregt. 1799\u20131803 wurde er als erster katholischer Pfarrer nach der Reformation nach Bern berufen. 1804 bestellte ihn die Schulkammer von Freiburg zum Leiter der franz\u00f6sischen Primarschule f\u00fcr Knaben. Er f\u00fchrte entscheidende Neuerungen ein, wie die Schulpflicht und das wechselseitige Unterrichten der schw\u00e4cheren durch fortgeschrittene Sch\u00fcler, und er konzipierte eine Neuorganisation des gesamten Schulwesens. Rasche Erfolge in den altersm\u00e4ssig und sozial gemischten Klassen erregten internationales Aufsehen, allerdings auch das Misstrauen einer konservativen \u00d6ffentlichkeit. Zu seinen Gegnern geh\u00f6rten vor allem Bischof Pierre-Tobie Yenni und die 1818 wieder in die Stadt berufenen Jesuiten, die in diesen Jahren ihr Kolleg St. Michael wieder er\u00f6ffneten und eine h\u00f6here Schule mit Pensionat f\u00fcr fast 400 Sch\u00fcler aufbauten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Nachdem der Grosse Rat Freiburgs 1823 die Unterrichtsmethode Girards verboten hatte, setzte Girard sein Wirken in Luzern fort und kehrte erst 1834 nach Freiburg zur\u00fcck. Seine p\u00e4dagogischen Schriften errangen besonders in Frankreich grosse Anerkennung (Verleihung des Verdienstordens der Ehrenlegion 1838, Prix Montyon 1844). Neben Johann Heinrich Pestalozzi gilt Pater Girard als der bedeutendste P\u00e4dagoge der Schweiz. Er wies den Franziskanern-Konventualen in Freiburg den Weg in die Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center\" style=\"grid-template-columns:26% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"113\" height=\"150\" src=\"https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/hist9.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21402 size-full\"\/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\"><div class=\"gb-container gb-container-1ed83119\">\n\n<h3 class=\"gb-headline gb-headline-f2cbea49 gb-headline-text\">Von 1850 bis 1900<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Nach der Niederlage Freiburgs im Sonderbundskrieg von 1847 wurden die Kl\u00f6ster ab 1848 der staatlichen Aufsicht unterstellt und die Novizenaufnahme untersagt. Der Jesuitenorden wurde erneut verboten und der Konvent der Augustiner-Eremiten in Freiburg sowie das Kloster der Zisterzienser in Hauterive aufgehoben. Erst allm\u00e4hlich beruhigte sich die Lage. 1857 erhielt das Franziskanerkloster Freiburg seine Selbstst\u00e4ndigkeit zur\u00fcck. Vorboten einer neuen Zeit waren die 1856\u20131862 gebaute Eisenbahnlinie Lausanne\u2013Freiburg\u2013Bern und die 1889 gegr\u00fcndete katholische Universit\u00e4t Freiburg, deren Leitung der Dominikanerorden \u00fcbernahm.<\/p>\n\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Seit 1890 unterrichteten die Franziskaner deutschsprachige Klassen am Gymnasium St. Michael. Der neue Elan des Klosters zeigte sich auch in der Neuausstattung der Klosterkirche. Der barocke Hochaltar wurde 1884\/1885 durch einen neugotischen Altar ersetzt, die barocken Stuckretabel der Nebenalt\u00e4re erhielten zeitgen\u00f6ssische Leinwandbilder von K\u00fcnstlern aus Italien und der Schweiz, die Fenster 1902\u20131906 eine neugotische Bleiverglasung der Freiburger Firma Kirsch &amp; Fleckner. Die barocken Leinwandbilder gelangten in den Konvent.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center\" style=\"grid-template-columns:auto 42%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\"><div class=\"gb-container gb-container-3a7f1a05\">\n\n<h3 class=\"gb-headline gb-headline-45f9ccb4 gb-headline-text\">Von 1900 bis 1970: Ausrichtung auf Schule und Jugenderziehung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">In der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts wird die Erziehung der Jugend Teil der Mission des Franziskanerklosters Freiburg. 1902 wurde ein erstes Pensionat f\u00fcr ausw\u00e4rtige Sch\u00fcler des Gymnasiums St. Michael eingerichtet, 1906\/1907 mit finanzieller Unterst\u00fctzung des Kantons ein Neubau f\u00fcr etwa 100 Sch\u00fcler erstellt.<\/p>\n\n<\/div><\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"331\" height=\"200\" src=\"https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/hist5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21403 size-full\" srcset=\"https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/hist5.jpg 331w, https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/hist5-300x181.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 331px) 100vw, 331px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Nach einem Brand im Obergeschoss des Pensionats im November 1937 wurden Pensionat und Kloster mit einem Stahlbetonskelettbau um zwei Stockwerke erh\u00f6ht. Dieser Ausbau verleiht dem Kloster heute sein n\u00fcchtern strenges Aussehen. Zur gleichen Zeit wurde die neugotische Ausstattung des Chores der Kirche teilweise entfernt und 1936\u20131938 durch Werke von K\u00fcnstlern der Lukasgilde ersetzt. Den gr\u00f6ssten Eindruck in der \u00d6ffentlichkeit hinterliess die Rekonstruktion des sogenannten Nelkenmeisteraltars von 1480. Pater Maurice Moullet liess 1936 die Holztafeln, die seit dem Ende des 17. Jahrhunderts als Einzelbilder in barocken Rahmen \u00fcber dem Chorgest\u00fchl hingen, wieder zu einem Retabel f\u00fcr den Hochaltar zusammenf\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Die F\u00fchrung des Pensionats, der Unterricht am Gymnasium St. Michael, sowie die Sommer-Ferienkurse in franz\u00f6sischer Sprache pr\u00e4gten noch bis in die 60er Jahre das Kloster Freiburg. Die Zahl der Pensionatssch\u00fcler ging aufgrund der verbesserten Verkehrsverbindungen allm\u00e4hlich zur\u00fcck und 1969 wurde die Institution geschlossen. Vom Engagement in Schule und Unterricht zeugt heute noch die grosse Konventsbibliothek. Im Dachgeschoss stehen auf fast 4 Meter hohen Regalen ca. 10 000 Werke vor 1900 und 25 000 Werke des 20. und 21. Jahrhunderts.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center\" style=\"grid-template-columns:34% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"300\" src=\"https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/hist13.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21404 size-full\"\/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\"><div class=\"gb-container gb-container-000920ea\">\n\n<h3 class=\"gb-headline gb-headline-79f991aa gb-headline-text\">Von 1970 bis 2012: Renovation und Umbau von Kirche und Kloster<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Das Kloster Freiburg hatte in den 50er Jahren erfolgreich neue Niederlassungen gegr\u00fcndet, die 1972 in einer Schweizer Provinz mit f\u00fcnf H\u00e4usern organisiert wurden. Es passt zu dieser Aufbruchsphase, dass die Klostergemeinschaft 1969 eine Gesamtrenovation der Kirche beschloss und das Architekturb\u00fcro \u00abArchitectes Associ\u00e9s Fribourg\u00bb (Thomas Huber) mit den Arbeiten betraute. Von 1974 bis 1991 wurden unter massgeblicher F\u00fchrung von Pater Otho Raymann zun\u00e4chst die Aussenmauern saniert und die Masswerkfenster im Chor rekonstruiert. Die Restaurierung der gesamten Innenausstattung mit einem modern gestalteten Altarbezirk am Ende des Mittelschiffs gab der Kirche ihren festlichen Glanz zur\u00fcck. Wegen den aufw\u00e4ndigen und kostspieligen Arbeiten in der Kirche musste die Erneuerung des Klostergeb\u00e4udes zur\u00fcckgestellt werden. Die neue Hauskapelle St. Klara, 1985 von Thomas Huber neben dem Refektorium errichtet, wurde mit Werken des Freiburger K\u00fcnstlers Bruno Baeriswyl ausgestattet.<\/p>\n\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Zwanzig Jahre nach Abschluss der Kirchenrestaurierung hat im Januar 2013 der Umbau und die Renovation des grossen Klosters mit dem Bau eines Kulturg\u00fcterschutzraumes begonnen. 2016 soll das Projekt mit der Wiederherstellung des historischen Gartens abgeschlossen werden. Die Klostergemeinschaft hat zusammen mit dem Freiburger Architekturb\u00fcro \u00abNormal Office\u00bb ein Projekt erarbeitet, das die Zukunft des Klosters sichern soll und zugleich die wertvolle historische Bausubstanz bewahrt.<\/p>\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"gb-container gb-container-a814fa7c alignwide\">\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1874\" src=\"https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Gemeinschaft_PBF_1705c-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24368\" style=\"width:940px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Gemeinschaft_PBF_1705c-scaled.jpg 2560w, https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Gemeinschaft_PBF_1705c-300x220.jpg 300w, https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Gemeinschaft_PBF_1705c-1024x750.jpg 1024w, https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Gemeinschaft_PBF_1705c-768x562.jpg 768w, https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Gemeinschaft_PBF_1705c-1536x1125.jpg 1536w, https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Gemeinschaft_PBF_1705c-2048x1499.jpg 2048w, https:\/\/cordeliers.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Gemeinschaft_PBF_1705c-16x12.jpg 16w\" sizes=\"(max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"gb-headline gb-headline-f42218f0 gb-headline-text\">Weiterf\u00fchrende Literatur<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"translation-block\"><em>Paul Birbaum<\/em>, <em>Pater Gregor Girards Konzeption der Volksschule aus schulgeschichtlicher Perspektive,<\/em> Bern\/Berlin\/Bruxelles 2002 (Explorationen 32).<\/li>\n\n\n\n<li class=\"translation-block\"><em>Jacques Bujard<\/em>, Le couvent des Cordeliers de Fribourg: 750 ans d\u2019architecture franciscaine, dans: <em>Cahiers d\u2019Arch\u00e9ologie Fribourgeoise<\/em> 9 (2007), page 118\u2013153.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"translation-block\"><em>Couvent des Cordeliers Fribourg \/ Franziskanerkloster Freiburg<\/em>, avec des contributions de plusieurs auteurs \/ mit Beitr\u00e4gen mehrerer Autoren, photographies \/ Fotografien Moritz Rosenhauer, Fribourg 2012.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"translation-block\"><em>Brigitte Degler-Spengler und Joseph Jordan<\/em>, Franziskanerkloster Freiburg (Couvent des Cordeliers de Fribourg), in: <em>Helvetia Sacra V\/1. Der Franziskusorden: Die Franziskaner, die Klarissen und die regulierten Franziskaner-Terziarinnen in der Schweiz<\/em>, Bern 1978, Seite 152\u2013205.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Bernard Fleury<\/em> OFMConv, Le couvent des Cordeliers de Fribourg au moyen age, dans: <em>Revue d\u2019histoire eccl\u00e9siastique suisse<\/em> 15 (1921), pages 26\u201344, 93\u2013121, 193\u2013206, 279\u2013300.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Franziskanische Botschaft. Zeitschrift zur Vertiefung des christlichen Lebens im Geist des heiligen Franz von Assisi<\/em>, herausgegeben von der Generaldelegation der Schweizer Konventualen (erscheint sechsmal j\u00e4hrlich), Freiburg 1950ff.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Charlotte Gutscher und Verena Villiger<\/em>, <em>Im Zeichen der Nelke. Der Hochaltar der Franziskanerkirche in Freiburg i. \u00dc.<\/em>, Bern 1999.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Handbuch der Historischen Buchbest\u00e4nde in der Schweiz<\/em>, herausgegeben von der Zentralbibliothek Z\u00fcrich, Band 1\u20133, Hildesheim\/Z\u00fcrich\/New York 2011&nbsp;; sp\u00e9cialement volume 1: Jean-Luc Rouiller et Pascal Marquard OFMConv, Biblioth\u00e8que du Couvent des Cordeliers, page 290\u2013296.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Ruedi Imbach und Ernst Tremp<\/em> (Herausgeber), <em>Zur geistigen Welt der Franziskaner im 14. und 15. Jahrhundert. Die Bibliothek des Franziskanerklosters in Freiburg\/Schweiz,<\/em> Freiburg 1995 (Scrinium Friburgense 6).<\/li>\n\n\n\n<li><em>Christoph J\u00f6rg<\/em>, Untersuchungen zur B\u00fcchersammlung Friedrichs von Amberg. Ein Beitrag zur franziskanischen Geistesgeschichte des Sp\u00e4tmittelalters. Dissertation, Universit\u00e4t Freiburg (Schweiz), in: <em>Zeitschrift f\u00fcr Schweizerische Kirchengeschichte<\/em> 69 (1975), Seite 1\u2013117.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Romain Jurot<\/em>, Die Inkunabeln des Franziskanerklosters in Freiburg\/Schweiz. Mit Anhang: Catalogue des incunables, in: <em>Freiburger Geschichtsbl\u00e4tter<\/em>, Band 81 (2004), Seite 133\u2013217.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Josef Leisibach<\/em>, <em>Iter Helveticum<\/em>. Teil II: Die liturgischen Handschriften des Kantons Freiburg (Ohne Kantonsbibliothek), Freiburg (Schweiz) 1977, Seite 89\u2013128.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Martin Morard<\/em>, La fondation du Couvent des Cordeliers de Fribourg revisit\u00e9e: des premiers testaments \u00e0 la donation d\u2019Elisabeth de Kibourg (1252\u20131268), dans&nbsp;: <em>Archivum Franciscanum Historicum<\/em> 96 (2003), pages 3\u201343.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Alois Karl Mosberger<\/em>, <em>Katalog der mittelalterlichen Handschriften des Freiburger Franziskaners Johannes Joly (1440\u20131510).<\/em> Lizentiatsarbeit, Freiburg (Schweiz) 1983.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Maurice Moullet<\/em> OFMConv, <em>Les ma\u00eetres \u00e0 l\u2019\u0153illet<\/em>, B\u00e2le 1943.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Andr\u00e9 Murith<\/em> OFMConv, <em>Jean et Conrad Gr\u00fctsch de B\u00e2le. Contribution \u00e0 l\u2019histoire de la pr\u00e9dication franciscaine au XV<sup>e<\/sup> si\u00e8cle<\/em>, th\u00e8se, Fribourg 1940.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Brigitte Pradervand<\/em>, Une \u0153uvre gothique majeure \u00e0 l\u2019\u00e9glise des Cordeliers de Fribourg, dans: <em>Cahiers d\u2019Arch\u00e9ologie Fribourgeoise \/ Freiburger Hefte f\u00fcr Arch\u00e4ologie<\/em> 13 (2011), pages 204\u2013205.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Francis Python<\/em>, Girard: signe de contradiction et de ralliement, dans: <em>Sources<\/em> 27 (2001), pages 70\u201380.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Nicolas Raedl\u00e9<\/em> OFMConv, Le couvent des RR. PP. Cordeliers de Fribourg, dans: <em>Revue de la Suisse catholique<\/em> 13\u201316, Fribourg 1881\u20131886.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Otho Raymann<\/em> OFMConv, Die Franziskaner-Konventualen auf dem Gebiet der heutigen Schweiz und die Bedeutung des Freiburger Konventes. Zur Geschichte der Minoriten in der Schweiz seit dem 13. Jahrhundert, in: <em>Helvetia Franciscana<\/em> 39 (2010), Seite 31\u201395.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Beat Matthias von Scarpatetti et al.<\/em>, <em>Catalogue des Manuscrits dat\u00e9s en Suisse en \u00e9criture latine du d\u00e9but du Moyen Age jusqu\u2019en 1550<\/em>, tome II, Dietikon-Zurich 1983, pages 131\u2013145.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Alfred A. Schmid<\/em>, Die Restaurierung der Franziskanerkirche in Freiburg i. Ue., in: <em>Von der Bauforschung zur Denkmalpflege. Festschrift f\u00fcr Alois Machatschek zum 65. Geburtstag<\/em>, herausgegeben von Martin Kubelik und Mario Schwarz, Wien 1993, Seite 245\u2013259.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Christian Schweizer<\/em>, Franziskusorden, in: <em>Historisches Lexikon der Schweiz<\/em> 4 (2005), Seite 671\u2013673.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Marcel Strub<\/em>, <em>Les Monuments d\u2019art et d\u2019histoire du Canton de Fribourg<\/em>, tome III: La Ville de Fribourg. Les Monuments religieux, B\u00e2le 1959, pages 3\u201396.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Marie Humbert Vicaire<\/em> OP, Couvents et Monast\u00e8res, dans: <em>Fribourg\u2013Freiburg 1157\u20131481<\/em>, Fribourg 1957, pages 288\u2013326.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Verena Villiger und Alfred A. Schmid<\/em> (Herausgeber), <em>Hans Fries. Ein Maler an der Zeitenwende<\/em>, M\u00fcnchen 2001.<\/li>\n\n\n\n<li><em>P. Marjan Vogrin<\/em> OFMConv, <em>Der mittelalterliche Urkundenfonds des Klosterarchivs der Franziskaner von Freiburg in der Schweiz (1300\u20131517),<\/em> Lizentiatsarbeit, eingereicht bei der Philosophischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Freiburg (Schweiz), maschinenschriftlich, Freiburg 1985.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"translation-block\"><em>Marie Th\u00e9r\u00e8se Weber<\/em>, <em>La p\u00e9dagogie fribourgeoise, du concile de Trente \u00e0 Vatican II. Continuit\u00e9 ou discontinuit\u00e9?,<\/em> Bern\/Berlin\/Frankfurt am Main 1997 (Exploration).<\/li>\n<\/ul>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"gb-container gb-container-1fa89e6f alignwide\">\n\n<h3 class=\"gb-headline gb-headline-f7207de2 gb-headline-text\">Ben\u00f6tigen Sie weitere Informationen? 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